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NEUROCHIRURGISCHE PRAXIS MüNCHEN-PASING

NICO EMONDS, FACHARZT FÜR NEUROCHIRURGIE

Landsberger Str. 480, 81241 München, Tel: 089/12 28 25 90

Sehr geehrte Patienten,

die Praxis ist am 24.10. und 25.10.2019 geschlossen.

In dringenden Fällen bin ich unter der Nummer

089 / 12 28 25 90

zu erreichen. Gegebenenfalls bitte die Telefonnummer auf dem Anrufbeantworter hinterlassen, damit ich zurückrufen kann,

Am 28.10.2019 bin ich ab 09:30 wieder in der Praxis.

Mit freundlichen Grüßen

Nico Emonds

 

DIAGNOSTIK

Zur Diagnostik gehören verschiedene Bereiche.

ANAMNESE

Der wichtigste Teil ist eine ausführliche Erhebung der Krankengeschichte (Anamnese), zu der Dauer und Art der Symptome gehören. Natürlich können auch andere bestehende oder durchgemachte Erkrankungen eine Rolle spielen, ebenso wie Erkrankungen in der Familie, Lebensumstände, berufliche Situation und vieles mehr.

Daher ist es mir sehr wichtig, immer ein ausführliches Gespräch am Anfang der Behandlung und auch während der Behandlung mit Ihnen zu führen, da es nicht darum geht Bilder oder Laborbefunde zu behandeln, sondern, soweit möglich, Ihnen zu helfen.

KLINISCHE UNTERSUCHUNG

Als nächstes ist dann eine allgemeine und eine gründliche neurologische Untersuchung erforderlich, um eventuelle Ausfallserscheinungen festzustellen, die je nach Art und Lokalisation auch Rückschlüsse auf die Ursache, wie Höhe einer eventuellen Bandscheibenschädigung oder Spinalkanalverengung oder auch die Differentialdiagnose einer peripheren Nerveneinklemmung gibt.

Dazu gehört die Prüfung der Sensibiltät im Seitenvergleich, der Kraft in den Armen und Beinen und die Kontrolle der Muskeleigenreflexe. Desweiteren sind Untersuchungen der Rumpfbeweglichkeit, Prüfen auf muskuläre Veränderungen wie Verhärtungen oder auch eine Klopf- oder Druckschmerzhaftigkeit notwendig.

BILDGEBENDE UNTERSUCHUNGEN

Sollten sich Hinweise in der Anamnese und klinischen Untersuchung auf Erkrankungen der Wirbelsäule ergeben, dann ist bei erfolglosem konservativen Therapieversuch oder bei länger anhaltenden Beschwerden bzw. bei neurologischen Ausfallerscheinungen die Durchführung von bildgebenden Verfahren zur genaueren Ursachenfindung erforderlich.

Für die Wirbelsäulenerkrankungen hat sich dabei die Magnetresonanztomographie (MRT), auch bekannt als  Kernspintomographie, als beste Untersuchungsmethode erwiesen. Im Bereich der Lendenwirbelsäule sind die Ergebnisse von Computertomographie (CT) und MRT vergleichbar. Im Bereich der Halswirbelsäule und Brustwirbelsäule ist die MRT der CT deutlich überlegen, so daß die CT hier nur noch speziellen Fragestellungen vorbehalten ist.

Vorteile der MRT sind: KEINE Strahlenbelastung, sehr gute Sichtbarkeit von Weichteilveränderungen, wie Bandscheibenvorfällen oder Rückenmarkschäden

Nachteile der MRT sind: längere Untersuchungsdauer, geringere Beurteilbarkeit der knöchernen Strukturen, relativ ungeeignet für Pat. mit Platzangst, längere Wartezeiten auf einen Termin

Die Computertomographie ist das erste Schnittbildverfahren gewesen, das auch heute noch häufig für die Untersuchung bei V.a. Bandscheibenschäden eingesetzt wird, wobei die Indikation wegen der Strahlenbelastung deutlich enger gestellt wird als früher.

Die Hauptindikation für die CT ist bei Fragestellungen im Bereich der LWS oder knöchernen Veränderungen zu sehen.

Vorteile der CT: kurze Untersuchungsdauer, sehr gute Beurteilung der knöchernen Strukturen, hohe Verfügbarkeit, kurze Termine für die Untersuchungen

Nachteile der CT: höhere Strahlenbelastung, eingeschränkte Beurteilbarkeit von Weichteilstrukturen im Vergleich zur MRT.

Das allgemeine Röntgen ist nur für ganz spezielle Fragestellungen notwendig, zum Beispiel der Kontrolle nach Verschraubungen der Wirbelsäule oder bei V.a. auf eine Wirbelkörpergleiten.

ELEKTROPHYSIOLOGIE

Die Messung der Erregbarkeit der Muskulatur oder der Nervenleitgeschwindigkeit oder die Auslösung von speziellen Potentialen ist bei V.a. Einklemmung peripherer Nerven oder auch bei V.a. Rückenmarksschäden.

Diese Untersuchung wird von den Neurologen durchgeführt.

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