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NEUROCHIRURGISCHE PRAXIS MüNCHEN-PASING

NICO EMONDS, FACHARZT FÜR NEUROCHIRURGIE

Landsberger Str. 480, 81241 München, Tel: 089/12 28 25 90

Sehr geehrte Patienten,

die Praxis ist vom 19.08.2019 bis 23.08.2019 wegen Urlaub geschlossen.

In dringenden Fällen bin ich telefonisch unter

089 / 12 28 25 90

zu erreichen.

Bitte ggf. die Telefonnummer auf dem Anrufbeantworter hinterlassen, damit ich zurückrufen kann.

Mit freundlichen Grüßen

Nico Emonds

 

OPERATIVE THERAPIE

Als letzte Möglichkeit zur Behandlung von Bandscheibenvorfällen, Spinalkanalstenosen, Wirbelkörpergleiten und anderen Erkrankungen bleibt nach Versagen der konservativen und/oder minimal-invasiven Therapie die Operation.

Je nach Erkrankungen gibt es natürlich verschiedene Operationen.

Als Goldstandard in der Therapie von Bandscheibenvorfällen im Bereich der LWS gilt immer noch die mikrochirurgische Operation, bei der mit Hilfe eines Operationsmikroskops über einen kleinen Hautschnitt, nach Eröffnung des Wirbelkanals, der Bandscheibenvorfall aufgesucht wird und entfernt wird. Bei den Patienten, bei denen der Bandscheibenvorfall mit der Restbandscheibe verbunden ist sollte auch die Restbandscheiben aus dem Zwischenwirbelraum entfernt werden, um einem erneuten Bandscheibenvorfall bestmöglich vorzubeugen.

Trotz sorgfältiger Operation ist ein erneuter Bandscheibenvorfall jedoch nicht zu 100% zu vermeiden.

Das Hauptproblem dieser OP-Technik ist die postoperative Vernarbung in der Tiefe, die ebenfalls wieder zu einer Nervenwurzelreizung fürhren kann. Das Operieren der Narbe ist in den meisten Fällen nicht sehr erfolgreich.

Bei der Operation einer Spinalkanalstenose der LWS ist die Vorgehensweise die selbe wie bei der Operation eines Bandscheibenvorfalles, aber in der Regel muß dabei nicht die Bandscheibe entfernt werden.

Als alternative OP-Technik zu dieser mikrochirurgischen Vorgehensweise ist in erster Linie die endoskopische Operation zu sehen, die bei strenger Auswahl der in Frage kommenden Patienten und in geübter Hand ein geringeres Risiko der postoperativen Vernarbung hat. Größere Untersuchungen konnten allerdings keine Unterschiede in den Langzeitergebnissen oder auch in der Komplikationsrate feststellen.

An der HWS ist der Standardeingriff bei Bandscheibenvorfällen die Operation von vorne, bei der die Bandscheibe vollständig entfernt wird und im Anschluß daran der Zwischenwirbelraum mit einem Metallkörbchen, Knochenzement oder Beckenknochen aufgefüllt wird. Noch keine Langzeitergebnisse liegen für den Einsatz einer Bandscheibenprothese im Bereich der HWS vor.

Das wesentliche Risiko bei der Operation an der HWS von vorne ist die Heiserkeit, die aufgrund einer Verletzung des Stimmritzennerven in ca 1% der operierten Patienten auftreten kann.

 

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